Newsletter selbst schreiben oder auslagern? So triffst du die richtige Entscheidung.

Du weißt, dass du einen Newsletter brauchst. Du willst ihn auch wirklich machen. Aber dann sitzt du vor dem leeren Dokument und fragst dich: Soll ich das wirklich selbst stemmen?

Diese Frage ist berechtigt und sie hat keine pauschale Antwort. Denn manchmal macht es absolut Sinn, deinen Newsletter selbst zu schreiben und manchmal ist es die teuerste Entscheidung, die du treffen kannst, auch wenn du dabei kein Geld ausgibst.

Hier bekommst du Klarheit.

Falls du nicht weißt, warum du einen Newsletter schreiben sollst, dann lies hier meinen Artikel „Warum dein Business einen Newsletter braucht“.

Wann ist es sinnvoll, den Newsletter selbst zu schreiben?

Selbst schreiben funktioniert gut, wenn du:

  • Zeit hast und dir das Schreiben liegt
  • Gerade am Anfang bist, du noch herausfinden willst, was bei deiner Zielgruppe ankommt.
  • Deine eigene Stimme und Persönlichkeit bewusst in den Vordergrund stellen willst
  • Das Budget für Unterstützung noch nicht vorhanden ist

Kein Problem, dann los. Ein einfacher, echter Newsletter von dir ist hundertmal besser als keiner.

Aber sei ehrlich mit dir: Wie viele Stunden pro Monat steckst du wirklich ins Schreiben, Einrichten, Testen und Versenden? Und was könntest du in dieser Zeit stattdessen tun?

Wann wird „Ich mache das selbst“ zur Kostenfalle?

Hier wird es ehrlich. Ich habe das selbst erlebt.

Ich dachte, ich könnte alles alleine machen. Ich habe alles aufgesogen, was mir unter die Finger kam: Tools, Tutorials, Kurse. Anfangs war das sogar spannend. Aber später merkte ich, dass ich mich mit Dingen beschäftige, die mir kein Geld auf mein Konto bringen und die mich viel Zeit kosten, hauptsächlich dann, wenn etwas nicht auf Anhieb funktioniert.

Das kenne ich von meinen Kundinnen genauso. Typische Szenarien:

Szenario 1:
Du planst wöchentlich einen Newsletter, hast plötzlich andere Termine und der Newsletter bleibt aus.
Deine Leserinnen warten und du verlierst Vertrauen, das du dir mühsam aufgebaut hast.

Szenario 2:
Du hast keine Lust zu texten oder weißt nicht, welche Betreffzeilen in deiner Branche wirklich öffnen.
Der Newsletter geht raus, wird kaum gelesen und du fragst dich, warum sich der Aufwand nicht lohnt.

Szenario 3:
Du schreibst den Newsletter auf die Schnelle und vergisst, den CTA (die Handlungsaufforderung) einzubauen.
Deine Leserinnen lesen und tun nichts. Kein Kennenlerngespräch, kein Kauf, keine Reaktion. Immer wieder.

All das kostet dich nicht nur Zeit, sondern auch Umsatz.

Was kannst du auslagern und was nicht?

Klar: Deine Geschichte, deine Stimme, deine Expertise, die kommen immer von dir. Niemand kann an deiner Stelle erzählen, wer du bist und was du kannst. Das bleibt dein Part.

Aber alles andere?

Das kann ausgelagert werden:

  • Die technische Einrichtung deines Newsletter-Tools
  • Das Einbinden des Anmeldeformulars in deine Website
  • Das Aufsetzen von Automationen und Willkommenssequenzen
  • Das Aufbereiten deiner Stichpunkte zu einem fertigen Newsletter-Text
  • Die regelmäßige Analyse von Öffnungsraten und Klickraten
  • Die Optimierung deiner Betreffzeilen

Du gibst die Richtung vor und jemand anderes setzt sie um. So arbeitest du an deinem Business, nicht in deinem Business.

Lies hier meinen Artikel „Newsletter starten als Anfängerin – Deine ersten 5 Schritte“.

Wie findest du die passende Unterstützung?

Virtuelle Assistentinnen, die sich auf Newsletter-Marketing spezialisiert haben, gibt es im deutschsprachigen Raum einige. Vielleicht findest du sie über eine Google-Suche.

Mein Tipp: Schau in spezialisierten Communities und Netzwerken, frag nach Empfehlungen und achte auf folgende Signale:

  • Hat die Person nachweisbare Erfahrung im E-Mail-Marketing, nicht nur im allgemeinen Büromanagement?
  • Schickt sie dir vor dem ersten Gespräch einen Onboarding-Fragebogen? Das zeigt Professionalität.
  • Hörst du im Gespräch, dass sie dein Business und deine Zielgruppe wirklich versteht?

Günstig und gut schließen sich leider oft aus. Eine erfahrene Spezialistin kostet etwas, aber sie bringt dir mehr zurück, als du investierst.

Was der richtige Schritt für dich ist

Wenn du dir unsicher bist, ob und was du auslagern sollst, dann ist das genau die Frage, die wir in einem Strategiegespräch klären. In 60 Minuten schauen wir uns an, wo du stehst, was dein Newsletter-Marketing gerade kostet (an Zeit und Nerven) und was die sinnvollste nächste Investition für dich wäre.

Das Gespräch kostet 39 € und bringt dir Klarheit, die du dir sonst in Wochen mühsam erarbeitest.

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Noch nicht sicher, ob das das Richtige für dich ist? Dann fangen wir mit einem kostenlosen Kennenlernen an.

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Häufige Fragen: Newsletter auslagern

Was kostet es, den Newsletter auszulagern?
Das hängt davon ab, was du genau auslagern möchtest. Manche VAs arbeiten auf Stundenbasis, andere bieten Pakete an, zum Beispiel für die komplette technische Einrichtung oder für die monatliche Betreuung. Im Gespräch klären wir, was für dich passt.

Verliere ich meine eigene Stimme, wenn jemand anderes meinen Newsletter schreibt?
Nicht, wenn ihr gut zusammenarbeitet. Du gibst Stichpunkte, Ideen oder eine grobe Richtung vor und deine VA bringt das in eine Struktur, die gelesen wird. Deine Persönlichkeit bleibt erhalten, du sparst dir den Aufwand.

Kann ich auch nur Teile auslagern, z. B. nur die Technik?
Absolut. Viele meiner Kundinnen schreiben ihre Newsletter selbst, brauchen aber Unterstützung bei der technischen Einrichtung, dem Formular oder der Automatisierung. Das ist ein sinnvoller Einstieg. Hier findest du meinen Artikel zu den „Pflichtangaben im Newsletter“.

Ich habe noch eine sehr kleine Liste. Lohnt sich der Aufwand überhaupt schon?
Ja, gerade dann. Wer von Anfang an professionell aufgestellt ist, baut schneller Vertrauen auf und macht weniger Fehler, die später aufwendig korrigiert werden müssen. Eine kleine Liste mit guter Technik und klarer Strategie schlägt eine große Liste mit chaotischen Prozessen jederzeit.

Deine Manuela