Pflichtangaben im Newsletter

Was du unbedingt über die Pflichtangaben in einem Newsletter wissen solltest

Du bist neu im Online-Business und möchtest unter anderem mit einem Newsletter starten, um dir deine eigene
E-Mail-Liste aufzubauen; hierzu fehlen dir noch einige Informationen ❓

Die Pflichtangaben in einem Newsletter, wie der Name schon sagt, sind ein MUSS, die du kennen solltest, damit du von Anfang an deinen Newsletter rechtssicher an deine Leser*innen schreiben und versenden kannst.

Was darf ich und was darf ich nicht – was muss ich bei meinem Newsletter beachten?

Selbst vor 10 Jahren gab es das Gesetz schon, dass ohne Zustimmung des Empfängers, nicht nur bei Privatpersonen, sondern auch bei Unternehmen, weder per Telefon, Fax, Brief oder elektronisch per E-Mail, Werbung verschickt werden durfte. Es wurde ignoriert – es passierte auch nichts.

Seit der DSGVO hat sich vieles geändert und verschärft.

Ich bin kein Rechtsberater und kann dir hier nur die wichtigsten Pflichtangaben nennen, die du wissen und kennen solltest.

❌ Werbemails dürfen nicht über einen freien Mailanbieter wie z. B. Outlook, GMX, Google Mail, WEB, T-Online etc. versendet werden!
✅ Um rechtssichere E-Mails verschicken zu können, benötigst du einen speziellen E-Mail-Marketing-Anbieter.
Es gibt eine große Auswahl an Anbietern. Ich nutze beispielsweise Active Campaign🙂

❌ Deinen Newsletter für Glückwünsche, Weihnachten etc. nutzen? – Nicht erlaubt!
✅ Deine Leser*innen dürfen nur für das angeschrieben werden, wozu sie sich bei Dir angemeldet haben!
Das bedeutet, wenn sie sich für einen Kurs angemeldet haben, dann nur E-Mails zum Kurs, für Deinen allgemeinen Newsletter müssen sie separat eingewilligt haben.

❌ Deine Leser*innen nach Daten wie Anschrift, Telefonnummer, Geburtsdatum etc. fragen? – Nicht erlaubt
✅ Du verkaufst ein Produkt, wo Du die Anschrift für die Rechnungsstellung benötigst und für die gesetzliche Frist aufbewahren musst.

✅ Du darfst nach dem Vornamen und/oder dem Nachnamen fragen, je nachdem, wie Du Deine Leser*innen ansprechen willst und natürlich nach der E-Mail-Adresse.

❗ Du musst einen Abmeldelink einrichten. Deine Leser*innen müssen jederzeit die Möglichkeit haben, sich bei Dir abzumelden.

Was kann passieren, wenn die Pflichtangaben in deinem Newsletter fehlen?

Eine Abmahnung könnte in deinen Briefkasten flattern und du könntest mit einem Bußgeldbetrag in fünfstelliger Höhe bestraft werden.
Sollte dir einmal so etwas passieren, wende dich umgehend an einen Rechtsberater!

Was gehört denn unbedingt in meinen Newsletter?

✅ Das sogenannte Double-Opt-in (DOI) – dies ist ein bekanntes Verfahren im Newsletter-Marketing.
Hier bestätigen deine Leser*innen nochmals die Anmeldung für deinen Newsletter, deinen Kurs etc.
Das Double-Opt-in wird in deinem E-Mail-Marketing-Tool eingerichtet und entsprechend auf deiner Webseite eingebettet.

✅ Die Nutzungsrechte und Quellennachweise – bei Verwendung von Bildern.
Achte auch darauf, dass die Lizenz zur gewerblichen Nutzung gestattet ist.

✅ Der Abmeldelink, wie bereits erwähnt, deine Leser*innen müssen jederzeit die Möglichkeit haben, sich von deinen Kursen, deinem Newsletter etc. abmelden zu können.

✅ Das Impressum

✅ Die Datenschutzerklärung

Der Abmeldelink, das Impressum und die Datenschutzerklärung stehen immer unten im Footer.

Wie komme ich zu meinem Impressum und meiner Datenschutzerklärung?

Es gibt verschiedene Rechtsanwälte, über die du das Impressum und die Datenschutzerklärung generieren kannst.

Hier einige zur Auswahl:

https://www.e-recht24.de/

https://drschwenke.de/

https://kurse.lawlikes.de/s/lawlikes/publisher-landing/hTvSG-eMuP9Nq8-9Xxvq?parent_publisher=10929 (Affiliatelink)

Wie bereits erwähnt, bin ich kein Rechtsberater. Du kannst dich auch gerne zusätzlich auf folgender Seite informieren: https://www.e-recht24.de/artikel/ecommerce/6534-newsletter-rechtssicher-erstellen-und-versenden.html

Wie stelle ich mir den Aufbau eines Newsletters vor?

Hier ein kleines Beispiel, wie der Prozess zum Aufbau deines Newsletters sein könnte, hierüber wird in Kürze ein weiterer Blogartikel entstehen.

✅ Du wählst einen E-Mail-Marketing-Anbieter aus

✅ Du richtest den Account ein

✅ Du richtest Deine Absender-Mailadresse ein

✅ Du erstellst das Anmeldeformular zur Eintragung

✅ Du bettest das Eintrage-Formular in Deine Webseite ein

✅ Du erstellst eine Bestätigungsseite mit Hinweis auf das Double-Opt-in

✅ Du erstellst eine Danke-Seite

Gerne darfst Du Deinen Newsletters mit Deinen eigenen Farben und Schriften aufhübschen😉

Kann ich das alles allein machen?

Wenn du Lust, Muse und genügend Zeit hast ja. 🙋‍♀️

Du hast keine Lust auf Technik, Design und Inhalte 🙈, dann kannst du deine Zeit für andere Dinge nutzen und dein E-Mail-Marketing einer virtuellen Assistenz übergeben.

Zusammenfassung:

In meinem Blogartikel habe ich dich ausführlich informiert, welche Pflichtangaben in deinem Newsletter stehen müssen.

Du musst den Weg nicht allein gehen. Wenn du möchtest, kann ich dich gerne dabei unterstützen.

Fazit:

Wenn du von Anfang an weißt, was alles in deinen Newsletter gehört, kann nichts mehr schiefgehen.

Einmal alles eingerichtet und du kümmerst dich nur noch um den Austausch des Inhaltes, kannst deinen Newsletter vorplanen oder ihn direkt an deinen Interessenten*innen oder Kund*innen abschicken.

Glaube mir, du hast die richtige Entscheidung getroffen, dir deine eigene E-Mail-Liste aufzubauen.
Gerne kannst du dir hier meinen Blogartikel dazu lesen.

Deine
MANUELA BLETZER

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  1. So startest du deinen Newsletter - manuelabletzer.de - […] Welche Pflichtangaben § in deinen Newsletter gehören, stehen in einem meiner Blogbeiträge. Hier kommst du zum Artikel. […]
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